Wer bin ich?â ist keine Frage des Denkens, sondern des Erkennens. Wenn du nach innen schaust, entdeckst du: Das, was sucht, ist bereits das Gesuchte. Nicht der Name, nicht die Geschichte, nicht das, was kommt und geht. Ich bin das Gewahrsein, das alles sieht â unverĂ€ndert, still, ewig. đ
Muss man wirklich meditieren, sehr viel BuĂe tun und der Welt entsagen, um zu erkennen, wer man wirklich ist? Warum sollte man alles aufgeben, was man hat, um sich selbst zu erkennen und die GlĂŒckseligkeit zu entdecken, die im Innern bereits zur VerfĂŒgung steht? Es gibt Millionen von Menschen, die auf alles verzichtet haben, um ihr Wahres Selbst zu entdecken. Aber haben sie ihr inneres Selbst gefunden? Nein, nur einigen wenigen Weisen ist es gelungen, die Antwort auf die Frage: âWer bin ich?â, zu entschlĂŒsseln. Dieses Geheimnis blieb jedoch meist in den Herzen dieser Mystiker verborgen. Nichtsdestotrotz gab es einige wenige Menschen, die diese Erfahrung an andere weitergegeben haben. Der Prozess der Selbst-Realisation ist tatsĂ€chlich sehr einfach und erfordert nichts weiter als die richtige Anleitung.
Um die Suche nach Selbsterkenntnis zu beginnen, sehen wir uns zunĂ€chst ein GesprĂ€ch zwischen einem erleuchteten Menschen (Param Pujya Dadashri) und einem Suchenden darĂŒber an, was wirklich zu uns gehört und was nicht …
Muss man wirklich meditieren, sehr viel BuĂe tun und der Welt entsagen, um zu erkennen, wer man wirklich ist? Warum sollte man alles aufgeben, was man hat, um sich selbst zu erkennen und die GlĂŒckseligkeit zu entdecken, die im Innern bereits zur VerfĂŒgung steht? Es gibt Millionen von Menschen, die auf alles verzichtet haben, um ihr Wahres Selbst zu entdecken. Aber haben sie ihr inneres Selbst gefunden? Nein, nur einigen wenigen Weisen ist es gelungen, die Antwort auf die Frage: âWer bin ich?â, zu entschlĂŒsseln. Dieses Geheimnis blieb jedoch meist in den Herzen dieser Mystiker verborgen. Nichtsdestotrotz gab es einige wenige Menschen, die diese Erfahrung an andere weitergegeben haben. Der Prozess der Selbst-Realisation ist tatsĂ€chlich sehr einfach und erfordert nichts weiter als die richtige Anleitung.
Um die Suche nach Selbsterkenntnis zu beginnen, sehen wir uns zunĂ€chst ein GesprĂ€ch zwischen einem erleuchteten Menschen (Param Pujya Dadashri) und einem Suchenden darĂŒber an, was wirklich zu uns gehört und was nicht …
Dadashri: Identifizierst du dich im Moment mit dem âMeinâ? Ist das âIchâ alleine, oder ist es mit dem âMeinâ verbunden?
Fragender: Das ‚Mein‘ ist immer da.
Dadashri: Was sind das alles fĂŒr Dinge, die zum âMeinâ gehören?
Fragender: Mein Zuhause und all die Dinge in meinem Zuhause.
Dadashri: Sind all diese Dinge deine? Zu wem gehört die Frau?
Fragender: Sie gehört ebenfalls zu mir.
Dadashri: Und die Kinder?
Fragender: Sie gehören auch mir.
Dadashri: Und diese Uhr?
Fragender: Die gehört auch mir.
Dadashri: Und diese HĂ€nde? Wessen HĂ€nde sind das?
Fragender: Das sind auch meine.
Dadashri: Identifizierst du dich im Moment mit dem âMeinâ? Ist das âIchâ alleine, oder ist es mit dem âMeinâ verbunden?
Fragender: Das ‚Mein‘ ist immer da.
Dadashri: Was sind das alles fĂŒr Dinge, die zum âMeinâ gehören?
Fragender: Mein Zuhause und all die Dinge in meinem Zuhause.
Dadashri: Sind all diese Dinge deine? Zu wem gehört die Frau?
Fragender: Sie gehört ebenfalls zu mir.
Dadashri: Und die Kinder?
Fragender: Sie gehören auch mir.
Dadashri: Und diese Uhr?
Fragender: Die gehört auch mir.
Dadashri: Und diese HĂ€nde? Wessen HĂ€nde sind das?
Fragender: Das sind auch meine.
Dadashri: Dann wirst du also sagen: âMein Kopf, mein Körper, meine FĂŒĂe, meine Ohren, meine Augen.â All diese Teile deines Körpers gehören zu ‚mein‘. Aber, wer ist dann derjenige, die dieses Wort ‚mein‘ sagt? Wer ist derjenige, der sagt: âAll diese Dinge sind ‚meine‘.â? Hast du darĂŒber jemals nachgedacht? Wenn du sagst: âMein Name ist Peter*â und dann wiederum sagst: âIch bin Peterâ, findest du nicht, dass dies widersprĂŒchlich ist?
Fragender:Â Doch, ich denke schon.
Dadashri: Du bist ‚Peter‘. In diesem ‚Peter‘ gibt es sowohl ‚ich‘ als auch ‚mein‘. Sie sind sozusagen die zwei Eisenbahnschienen ‚ich‘ und ‚mein‘; sie verlaufen immer nebeneinander und sind doch immer voneinander getrennt. Sie verlaufen immer parallel und werden niemals eins. Dennoch glaubst du, sie wĂ€ren eins. Das liegt an der Unwissenheit oder mangelndem Gewahrsein in Bezug auf deine wahre IdentitĂ€t. Wenn du das verstanden hast, trenne das ‚Mein‘ ab. Behalte alles, was unter ‚mein‘ fĂ€llt, auf einer Seite. Zum Beispiel ‚mein Herz‘, halte dein Herz auf einer Seite. Welche anderen Dinge sollten wir von diesem Körper trennen?
Fragender: Die FĂŒĂe und alle Sinnesorgane.
Dadashri:Â Ja, die fĂŒnf Organe der Wahrnehmung (fĂŒnf Gnanendriyas) und die fĂŒnf Organe der Handlung (fĂŒnf Karmendriyas) und alles andere. Sagst du auĂerdem: âMein Verstandâ oder: âIch bin Verstand?â
Fragender:Â Wir sagen: âMein Verstandâ.
Dadashri: Sagst du nicht auch: âMeine Intelligenz?â
Fragender: Ja.
(* Peter = Immer wenn Dadashri den Namen ‚Peter‘ oder den Namen der Person, die er anspricht, benutzt, sollte der Lesende seinen eigenen Namen fĂŒr das exakte Verstehen einsetzen)
Dadashri: Dann wirst du also sagen: âMein Kopf, mein Körper, meine FĂŒĂe, meine Ohren, meine Augen.â All diese Teile deines Körpers gehören zu ‚mein‘. Aber, wer ist dann derjenige, die dieses Wort ‚mein‘ sagt? Wer ist derjenige, der sagt: âAll diese Dinge sind ‚meine‘.â? Hast du darĂŒber jemals nachgedacht? Wenn du sagst: âMein Name ist Peter*â und dann wiederum sagst: âIch bin Peterâ, findest du nicht, dass dies widersprĂŒchlich ist?
Fragender:Â Doch, ich denke schon.
Dadashri: Du bist ‚Peter‘. In diesem ‚Peter‘ gibt es sowohl ‚ich‘ als auch ‚mein‘. Sie sind sozusagen die zwei Eisenbahnschienen ‚ich‘ und ‚mein‘; sie verlaufen immer nebeneinander und sind doch immer voneinander getrennt. Sie verlaufen immer parallel und werden niemals eins. Dennoch glaubst du, sie wĂ€ren eins. Das liegt an der Unwissenheit oder mangelndem Gewahrsein in Bezug auf deine wahre IdentitĂ€t. Wenn du das verstanden hast, trenne das ‚Mein‘ ab. Behalte alles, was unter ‚mein‘ fĂ€llt, auf einer Seite. Zum Beispiel ‚mein Herz‘, halte dein Herz auf einer Seite. Welche anderen Dinge sollten wir von diesem Körper trennen?
Fragender: Die FĂŒĂe und alle Sinnesorgane.
Dadashri:Â Ja, die fĂŒnf Organe der Wahrnehmung (fĂŒnf Gnanendriyas) und die fĂŒnf Organe der Handlung (fĂŒnf Karmendriyas) und alles andere. Sagst du auĂerdem: âMein Verstandâ oder: âIch bin Verstand?â
Fragender:Â Wir sagen: âMein Verstandâ.
Dadashri: Sagst du nicht auch: âMeine Intelligenz?â
Fragender: Ja.
(* Peter = Immer wenn Dadashri den Namen ‚Peter‘ oder den Namen der Person, die er anspricht, benutzt, sollte der Lesende seinen eigenen Namen fĂŒr das exakte Verstehen einsetzen)
Dadashri: Und âMein Chit (die Komponente des inneren Sehens und des frĂŒheren Wissen des Verstandes)â?
Fragender: Ja. Â Â Â
Dadashri:Â Sagst du dann, âMein Egoismusâ oder sagst du: âIch bin Egoismusâ?
Fragender: âMein Egoismusâ.
Dadashri: Nicht einmal der Egoismus ist also ein Teil von dir. Wenn du sagst: âMein Egoismusâ, wirst du fĂ€hig sein, auch diesen von dir zu trennen. Aber du bist dir anderer Bestandteile nicht bewusst, die unter das ‚Mein‘ fallen, und aus diesem Grund bist du nicht fĂ€hig, eine vollstĂ€ndige Trennung vorzunehmen. Dein Gewahrsein hat Begrenzungen. Du bist dir nur der groben (Sthool) Bestandteile bewusst, jenseits davon gibt es die subtilen (Sookshma) Bestandteile. Die subtilen Bestandteile mĂŒssen ebenfalls getrennt werden. Danach gibt es noch zwei weitere Ebenen der SubtilitĂ€t, nĂ€mlich die subtilere (Sookshmatar) und die subtilste (Sookshmatam), die ebenfalls (vom Ich) getrennt werden muÌssen. Nur ein Gnani Purush kann die Trennung auf diesen nicht greifbaren Ebenen vollbringen. Ist es nicht möglich, diese beiden zu trennen? Wenn man bei jedem Schritt und auf jeder Ebene das ‚Mein‘ vom ‚Ich‘ abzieht, und all die Dinge, die unter ‚mein‘ fallen, auf eine Seite stellt, was bleibt dann ĂŒbrig?
Fragender: Das ‚Ich‘.
Dadashri: Dieses ‚Ich‘ ist genau das, was du bist. Das ist das ‚Ich‘, das du ‚realisieren‘ musst.
Dadashri: Und âMein Chit (die Komponente des inneren Sehens und des frĂŒheren Wissen des Verstandes)â?
Fragender: Ja. Â Â Â
Dadashri:Â Sagst du dann, âMein Egoismusâ oder sagst du: âIch bin Egoismusâ?
Fragender: âMein Egoismusâ.
Dadashri: Nicht einmal der Egoismus ist also ein Teil von dir. Wenn du sagst: âMein Egoismusâ, wirst du fĂ€hig sein, auch diesen von dir zu trennen. Aber du bist dir anderer Bestandteile nicht bewusst, die unter das ‚Mein‘ fallen, und aus diesem Grund bist du nicht fĂ€hig, eine vollstĂ€ndige Trennung vorzunehmen. Dein Gewahrsein hat Begrenzungen. Du bist dir nur der groben (Sthool) Bestandteile bewusst, jenseits davon gibt es die subtilen (Sookshma) Bestandteile. Die subtilen Bestandteile mĂŒssen ebenfalls getrennt werden. Danach gibt es noch zwei weitere Ebenen der SubtilitĂ€t, nĂ€mlich die subtilere (Sookshmatar) und die subtilste (Sookshmatam), die ebenfalls (vom Ich) getrennt werden muÌssen. Nur ein Gnani Purush kann die Trennung auf diesen nicht greifbaren Ebenen vollbringen. Ist es nicht möglich, diese beiden zu trennen? Wenn man bei jedem Schritt und auf jeder Ebene das ‚Mein‘ vom ‚Ich‘ abzieht, und all die Dinge, die unter ‚mein‘ fallen, auf eine Seite stellt, was bleibt dann ĂŒbrig?
Fragender: Das ‚Ich‘.
                     Dadashri: Dieses ‚Ich‘ ist genau das, was du bist. Das ist das ‚Ich‘, das du ‚realisieren‘ musst.
Fragender: Soll ich nach so einer Trennung verstehen, dass das, was ĂŒbrig bleibt, mein wahres ‚Ich‘ ist? Ist das das wahre ‚Ich‘?
Dadashri: Ja, was immer nach der Trennung ĂŒbrig bleibt, ist dein wahres Selbst. Dieses ‚Ich‘ ist das wahre ‚Du‘. Solltest du das nicht genauer erforschen? Ist diese Methode, das ‚Ich‘ vom ‚Mein‘ zu trennen, nicht einfach?
Fragender: Sie erscheint einfach, doch wie können wir die Trennung auf den subtileren (Sookshmatar) und den subtilsten (Sookshmatam) Ebenen vornehmen? Ohne einen Gnani ist das gar nicht möglich, oder?
Dadashri: Ja. Das ist es, was der Gnani Purush (der Erleuchtete) fĂŒr dich macht. Aus diesem Grund sage ich: âTrenne’ich‘ und ‚mein‘ mit dem ‚Trenner‘ des Gnani.â Wie nennen all die Lehrer unserer Schriften diesen ‚Trenner‘?
Sie nennen ihn ‚Bhed Gnan‘ (Wissen, das das Selbst und das Nicht-Selbst voneinander trennt). Wie willst du das ‚Mein‘ ohne diese Wissenschaft entfernen? Du hast nicht das prĂ€zise Wissen darĂŒber, was unter ‚ich‘ und was unter ‚mein‘ fĂ€llt. Bhed Gnan bedeutet: âIch bin vollkommen getrennt von allem, was meins ist.â Nur durch die Begegnung mit einem Gnani Purush erlangt man diese Wissenschaft der Trennung.
Ist es also nicht einfach, sobald die Trennung von ‚Ich‘ und ‚Mein‘ einmal vollzogen wurde? Wird die Wissenschaft der Selbst-Realisation auf diese Art und Weise nicht einfach? Andernfalls kann man in der heutigen Zeit bis zur Erschöpfung die Schriften lesen und trotzdem keine Selbst-Realisation erlangen.
Fragender: Soll ich nach so einer Trennung verstehen, dass das, was ĂŒbrig bleibt, mein wahres ‚Ich‘ ist? Ist das das wahre ‚Ich‘?
Dadashri: Ja, was immer nach der Trennung ĂŒbrig bleibt, ist dein wahres Selbst. Dieses ‚Ich‘ ist das wahre ‚Du‘. Solltest du das nicht genauer erforschen? Ist diese Methode, das ‚Ich‘ vom ‚Mein‘ zu trennen, nicht einfach?
Fragender: Sie erscheint einfach, doch wie können wir die Trennung auf den subtileren (Sookshmatar) und den subtilsten (Sookshmatam) Ebenen vornehmen? Ohne einen Gnani ist das gar nicht möglich, oder?
Dadashri: Ja. Das ist es, was der Gnani Purush (der Erleuchtete) fĂŒr dich macht. Aus diesem Grund sage ich: âTrenne’ich‘ und ‚mein‘ mit dem ‚Trenner‘ des Gnani.â Wie nennen all die Lehrer unserer Schriften diesen ‚Trenner‘?
Sie nennen ihn ‚Bhed Gnan‘ (Wissen, das das Selbst und das Nicht-Selbst voneinander trennt). Wie willst du das ‚Mein‘ ohne diese Wissenschaft entfernen? Du hast nicht das prĂ€zise Wissen darĂŒber, was unter ‚ich‘ und was unter ‚mein‘ fĂ€llt. Bhed Gnan bedeutet: âIch bin vollkommen getrennt von allem, was meins ist.â Nur durch die Begegnung mit einem Gnani Purush erlangt man diese Wissenschaft der Trennung.
Ist es also nicht einfach, sobald die Trennung von ‚Ich‘ und ‚Mein‘ einmal vollzogen wurde? Wird die Wissenschaft der Selbst-Realisation auf diese Art und Weise nicht einfach? Andernfalls kann man in der heutigen Zeit bis zur Erschöpfung die Schriften lesen und trotzdem keine Selbst-Realisation erlangen.
âDie Welt an sich ist das RĂ€tsel. Sie hat sich selbst verwirrt. Gott hat dieses RĂ€tsel nicht geschaffen. Es gibt zwei Sichtweisen, um dieses RĂ€tsel zu lösen: Eine relative und eine wahre Sichtweise. Die wahre ist dauerhaft (permanent) und die relative ist temporĂ€r. Alles Relative sind vorĂŒbergehende Anpassungen, und ‚Du‘ bist permanent (bestĂ€ndig).â
~ Param Pujya Dadashri
âDie Welt an sich ist das RĂ€tsel. Sie hat sich selbst verwirrt. Gott hat dieses RĂ€tsel nicht geschaffen. Es gibt zwei Sichtweisen, um dieses RĂ€tsel zu lösen: Eine relative und eine wahre Sichtweise. Die wahre ist dauerhaft (permanent) und die relative ist temporĂ€r. Alles Relative sind vorĂŒbergehende Anpassungen, und ‚Du‘ bist permanent (bestĂ€ndig).â
~ Param Pujya Dadashri
Wer bin ich? (Pujya Deepakbhai)
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Disclaimer: Die beschriebenen Teilnehmer-Erfahrungen sind persönlich und individuell.
Ergebnisse können variieren und lassen sich weder vorhersagen noch garantieren.
Disclaimer:Â
Die beschriebenen Teilnehmer-Erfahrungen sind persönlich und individuell. Ergebnisse können variieren und lassen sich weder vorhersagen noch garantieren.
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